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Ab welchem Alter ist eine Hüpfburg geeignet?

Die Obergrenze für unsere Hüpfburgen liegt bei 14 Jahren, so sieht es die Norm DIN EN 14960 vor, oder bei einer Körpergröße von 1,50 Metern, je nachdem, was zuerst erreicht ist. Ab wann ein Kind in die Burg kann, ist vor allem eine Frage des gesunden Menschenverstands: Sobald es sich das selbst zutraut und Lust darauf hat, ist es auch so weit. Mindestens ebenso wichtig wie das Alter ist, dass kleine und große Kinder nicht gemeinsam hüpfen.

Die Grenzen im Überblick

Vorgabe
Höchstalter 14 Jahre
maximale Körpergröße 1,50 m
Aufsicht ständig, durch eine volljährige Person
Anzahl Kinder höchstens so viele wie in der Produktbeschreibung angegeben

Die Obergrenze hat zwei Gründe. Zum einen ist eine Hüpfburg in ihrer gesamten Bauweise, von der Wandhöhe bis zu den Ein- und Ausstiegen, auf Kinder bis zu dieser Größe ausgelegt und für genau diese Nutzung geprüft. Zum anderen steigt mit dem Gewicht älterer Nutzer die Punktbelastung so stark, dass Nähte und Plane auf Dauer Schaden nehmen. Für Erwachsene ist eine Hüpfburg deshalb ebenfalls nicht gedacht, ihre Nutzung entspricht nicht der DIN EN 14960.

Hüpfburg für Kleinkinder

Ob ein kleines Kind schon Freude an der Hüpfburg hat, ist sehr unterschiedlich. Manche Kinder springen sofort begeistert hinein, andere beobachten erst einmal lieber vom Rand aus. Beides ist völlig in Ordnung, und kein Kind sollte gedrängt werden.

Für die Kleinsten eignen sich vor allem kleine Modelle, wahlweise mit oder ohne Rutsche. Sie haben zwei entscheidende Vorteile: Die Aufsichtsperson kann die ganze Burg gut einsehen, und es passen ohnehin nur wenige Kinder gleichzeitig hinein, sodass es nicht zu Gedränge kommt. Eine Auswahl findest du in unseren Kategorien Kleine Hüpfburgen ohne Rutsche und Kleine Hüpfburgen mit Rutsche.

Altersgruppen trennen

In der Hüpfburg selbst sind Zusammenstöße zwischen den Kindern das größte Verletzungsrisiko. Springen ein Kleinkind und ein Zwölfjähriger gleichzeitig, ist der Unterschied in Größe und Gewicht so groß, dass ein Zusammenprall für das kleinere Kind schnell unangenehm enden kann. Die Aufsichtsperson hat deshalb darauf zu achten, dass die Altersunterschiede in der Burg nicht zu groß sind und größere, ungestümere Kinder von den kleineren getrennt bleiben.

In der Praxis gibt es dafür zwei Lösungen. Entweder wechseln sich die Altersgruppen ab, etwa in festen Zeitfenstern, oder du planst von vornherein zwei Hüpfburgen ein: eine kleinere für die Jüngsten und eine größere für die älteren Kinder. Gerade bei Festen mit vielen Kindern unterschiedlichen Alters, etwa Familienfeiern, Hochzeiten oder Vereinsfesten, ist das die entspanntere Variante.

Aus unserem Verleih

Andreas

gründete 2014 seinen Hüpfburgverleih

„Beim Alter sage ich immer: Gesunder Menschenverstand ist das A und O. Sobald ein Kind sich selbst in der Lage fühlt und Lust hat, macht es Sinn.“

Wichtiger als ein bestimmtes Geburtsjahr ist für uns, wer gleichzeitig in der Burg ist. Ganz kleine und größere Kinder gehören nicht zusammen in eine Hüpfburg, sonst kommt es leicht zu unschönen Unfällen. Wenn man schon vorher weiß, dass Kinder ganz unterschiedlichen Alters kommen, empfehlen wir deshalb, einfach zwei Burgen einzuplanen.

Die Rolle der Aufsicht

Unabhängig vom Alter darf eine Hüpfburg nur unter ständiger Aufsicht einer volljährigen Person genutzt werden. Sie behält das Geschehen in der Burg im Blick, achtet auf die zulässige Zahl der Kinder und darauf, dass die Hüpfregeln eingehalten werden: Schuhe aus, Brillen ab, keine harten oder spitzen Gegenstände, kein Essen und keine Getränke, kein Klettern an den Wänden und keine Saltos. Sie sollte für die Kinder klar erkennbar sein und sich mit einer Pfeife oder einem anderen Signal bemerkbar machen können. Alle Regeln im Detail findest du in Ist eine Hüpfburg gefährlich? Die wichtigsten Regeln und in unseren Sicherheits- und Warnhinweisen (PDF).

Wer Hüpfburgen vermietet, sollte die Altersgrenze von 14 Jahren bzw. 1,50 Metern auch im Mietvertrag festhalten.

Kurz gefragt

Ist eine Hüpfburg gut für Kinder?

Ja. Eine Hüpfburg ist eine wunderbare Möglichkeit, Kinder in Bewegung zu bringen, und die meisten haben großen Spaß daran. Wie bei jedem Spiel- und Sportgerät kann es aber zu Verletzungen kommen. Mit einer aufmerksamen Aufsicht, klaren Regeln und getrennten Altersgruppen lässt sich das Risiko jedoch deutlich verringern.

Ab wann kann ein kleines Kind in die Hüpfburg?

Das lässt sich nicht an einem bestimmten Geburtstag festmachen. Entscheidend ist, ob sich das Kind selbst sicher fühlt und Lust hat. Wichtig sind dabei die ständige Aufsicht und dass es nicht zusammen mit deutlich größeren Kindern hüpft.

Sind die Materialien für kleine Kinder unbedenklich?

Bei unseren Hüpfburgen wurden alle verbauten PVC-Planen und Farben im Labor auf Schadstoffe geprüft. Mehr zur Zertifizierung erfährst du in Muss eine Hüpfburg TÜV-geprüft sein?

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