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Was kostet eine Hüpfburg?

Eine hochwertige Hüpfburg aus PVC-Plane kostet je nach Größe und Modell zwischen 1.300 und 3.000 Euro. Hinzu kommen Gebläse, Unterlegplane und Erdnägel, die es im Starterset ab 299 Euro gibt, sowie Stromkosten von rund fünf Euro pro Festtag. Weil Hüpfburgen ausgesprochen wertstabil sind, lässt sich beim späteren Verkauf ein großer Teil des Kaufpreises wieder zurückholen. Was das unterm Strich bedeutet, rechnen wir hier einmal vollständig durch.

Wovon der Preis einer Hüpfburg abhängt

Den größten Einfluss hat die Größe. Mit jedem Quadratmeter Hüpffläche steigen Gewicht und Materialbedarf, vor allem aber der Aufwand beim Nähen, denn jede Hüpfburg wird von Hand gefertigt und die Arbeitszeit macht einen wesentlichen Teil des Preises aus. Daneben spielen Bauform und Ausstattung eine Rolle, etwa ob die Burg eine integrierte Rutsche hat, sowie Motiv und Farbgestaltung.

Preise, Maße, Gewichte und die empfohlene Zahl an Kindern sind bei jedem Modell in unserem Shop angegeben, sodass du Burgen in ähnlicher Größe direkt miteinander vergleichen kannst.

Welches Zubehör du zusätzlich brauchst

Wer zum ersten Mal eine Hüpfburg kauft, rechnet oft nur mit dem Preis der Burg selbst. Für den Betrieb sind jedoch drei weitere Dinge nötig: ein passendes Gebläse (bei uns ab 186 Euro, welches zu deiner Burg passt, ist beim jeweiligen Modell angegeben), eine Unterlegplane, die den Boden der Burg vor Steinen und Feuchtigkeit schützt (je nach Größe 54,99 bis 79,99 Euro), und Erdnägel für die sichere Verankerung.

Am einfachsten und günstigsten ist ein Starterset, das alles Nötige enthält:

Set Inhalt gratis dabei Preis
Starterset klein Gebläse, Unterlegplane, Erdnägel Deflator 299 € (1,5 PS) / 337 € (2 PS)
Starterset groß zusätzlich Fallschutzmatten Doppel-Deflator 589 € (1,5 PS) / 627 € (2 PS)

Für ein Einstiegsmodell inklusive Zubehör solltest du damit insgesamt rund 1.600 Euro einplanen.

Wie hoch die Stromkosten sind

Ein Hüpfburg-Gebläse mit 1,5 PS hat eine Leistungsaufnahme von höchstens 1.800 Watt. Beim aktuellen durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 37 Cent pro Kilowattstunde (BDEW, August 2026) ergeben sich daraus Kosten von rund 0,67 Euro pro Stunde, für einen Festtag mit acht Stunden Laufzeit also etwa 5,33 Euro.

Wichtiger als der Preis ist der richtige Anschluss: Das Gebläse sollte an einem eigenen Stromkreis hängen. Laufen Kühlbox, Musikanlage oder Kaffeemaschine über dieselbe Leitung, löst die Sicherung schnell aus.

Warum eine Hüpfburg für 300 Euro keine Alternative ist

Im Internet werden Hüpfburgen bereits für wenige hundert Euro angeboten. Dabei handelt es sich in aller Regel um Modelle für den Heimgebrauch aus Oxford-Stoff, einem vergleichsweise dünnen Gewebe. In unseren eigenen Tests haben solche Burgen teilweise schon den ersten Einsatz nicht überstanden. Für die Vermietung oder für Feste mit vielen Kindern sind sie weder gebaut noch zugelassen.

Unsere Hüpfburgen bestehen aus robuster PVC-Plane, vergleichbar mit dem Material einer LKW-Plane, und sind von TÜV SÜD nach DIN EN 14960 zertifiziert. Was diese Norm genau regelt, erklären wir im Artikel Muss eine Hüpfburg TÜV-geprüft sein?.

Aus unserem Verleih

Andreas

gründete 2014 seinen Hüpfburgverleih

„Eine Hüpfburg für 1.300 Euro kann ich nach zwei, drei Jahren noch für rund 800 Euro verkaufen. Man hat so gut wie keinen Verlust.“

Was viele beim Kauf unterschätzen, ist die Wertstabilität. Gebrauchte Hüpfburgen sind sehr gefragt, und selbst eine Burg, die neu 1.900 Euro gekostet hat, lässt sich nach ein bis zwei Jahren problemlos für 400 bis 500 Euro unter dem Neupreis weiterverkaufen. Deshalb lohnt sich ein solides Einstiegsmodell fast immer mehr als eine Billig-Burg, die nach wenigen Festen ersetzt werden muss.

Die Gesamtrechnung

Betrag
Hüpfburg (Einstiegsmodell) ab 1.300 €
Starterset klein 299 €
Strom pro Festtag ca. 5 €
Wiederverkaufswert nach zwei bis drei Jahren ca. 800 €
tatsächliche Kosten über zwei bis drei Jahre rund 800 € zuzüglich Strom

Wer zwei oder drei Feste im Jahr veranstaltet, fährt mit einer eigenen Hüpfburg damit schon nach kurzer Zeit günstiger als mit einer Miete. Hinzu kommt, dass eine eigene Burg erfahrungsgemäß deutlich häufiger zum Einsatz kommt als ursprünglich geplant.

Kurz gefragt

Gibt es eine gute Hüpfburg unter 1.000 Euro?

Für Feste mit vielen Kindern oder den gewerblichen Einsatz leider nicht. Modelle in dieser Preisklasse sind fast ausschließlich aus Oxford-Stoff gefertigt und für den gelegentlichen Heimgebrauch gedacht. Unsere Einstiegsmodelle beginnen bei rund 1.300 Euro.

Kann ich eine Hüpfburg auf Raten kaufen?

Ja, über PayPal ist eine Ratenzahlung mit bis zu 12 Monatsraten möglich. Alle Zahlungsarten findest du unter Bezahlmöglichkeiten.

Wie lange hält eine Hüpfburg?

Bei richtiger Nutzung und Pflege viele Jahre und hunderte Einsätze. Worauf es dabei ankommt, erklären wir in Wie lange hält eine Hüpfburg?

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