Versand heute bei Bestellung bis 11 Uhr
DIN EN 14960 · TÜV SÜD zertifiziert
Europaweiter Versand
Versand heute bei Bestellung bis 11 Uhr DIN EN 14960 · TÜV SÜD zertifiziert Europaweiter Versand Versand heute bei Bestellung bis 11 Uhr

Welches Gebläse brauche ich für meine Hüpfburg?

Für fast alle unsere Hüpfburgen reicht ein Gebläse mit 1,5 PS, entweder das Huawei REH-1.5E oder das Gibbons FP5005. Beide sind qualitativ vergleichbar, sodass die Wahl weitgehend Geschmackssache ist. Der wichtigste Unterschied liegt im Zubehör, denn nur an die Huawei-Gebläse lassen sich ein Deflator zum Absaugen und ein Heater zum Trocknen anschließen. Welches Gebläse zu deiner Burg passt, ist bei jedem Modell im Shop angegeben.

Huawei oder Gibbons: der Vergleich

Gibbons gehört zu den ältesten Herstellern von Hüpfburg-Gebläsen und ist in Europa weit verbreitet. Das Gebläse steckt in einem Metallgehäuse, wirkt dadurch besonders hochwertig und gilt seit Jahren als bewährter Klassiker. Das Huawei-Gebläse ist bei uns inzwischen das meistverkaufte Modell. Es steht dem Gibbons qualitativ in nichts nach, hat ein längeres Anschlusskabel und einen Ein-/Aus-Schalter und ist außerdem etwas günstiger.

Huawei REH-1.5E Gibbons FP5005 Huawei REH-2E
Leistung 1,5 PS 1,5 PS 2 PS
Leistungsaufnahme 1,8 kW 1,68 kW 2,4 kW
Gehäuse Kunststoff Stahl Kunststoff
Gewicht 16,8 kg 16,6 kg 18,1 kg
Deflator und Heater anschließbar ja nein ja
Preis 186 € 199 € 224 €

In unseren Startersets ist jeweils ein Huawei-Gebläse enthalten, wahlweise mit 1,5 oder 2 PS. Für unsere Hüpfburgen sind ausschließlich diese drei Gebläse vorgesehen, das steht auch in unseren Sicherheits- und Warnhinweisen (PDF). Ein anderes Gerät, etwa ein altes Gebläse aus dem Keller, ist deshalb keine gute Idee.

1,5 oder 2 PS?

Für alle normalen Hüpfburgen genügt das 1,5-PS-Gebläse. Das stärkere 2-PS-Modell wird nur für sehr große Burgen benötigt oder für ältere Burgen, deren Nähte sich mit der Zeit etwas gedehnt haben und mehr Luft entweichen lassen. Welche Variante die richtige ist, steht bei jeder Hüpfburg und beim passenden Zubehör.

Zwei Gebläse braucht in der Regel keine unserer Hüpfburgen. Der zweite Gebläseschlauch, den viele Modelle haben, ist eine Alternative für den Fall, dass hinter der Burg zu wenig Platz ist und das Gebläse besser auf der anderen Seite steht. Beim Abbau kannst du außerdem beide Schläuche öffnen, dann entweicht die Luft schneller. Verliert eine sehr alte Burg so viel Luft, dass der Druck nicht mehr ganz ausreicht, kannst du statt eines neuen 2-PS-Gebläses auch einfach ein zweites 1,5-PS-Gebläse anschließen.

Bis eine Burg vollständig aufgeblasen ist, dauert es etwa ein bis zwei Minuten. Das Gebläse läuft anschließend die ganze Zeit weiter und gehört an einen eigenen Stromkreis, an dem keine weiteren Geräte hängen.

Aus unserem Verleih

Andreas

gründete 2014 seinen Hüpfburgverleih

„Per se ist es völlig egal, welches Gebläse man verwendet. Der eine mag das lieber, der andere das.“

Wie wichtig das passende Gebläse ist, hat uns einmal ein Mietkunde gezeigt. Er wollte zu seiner Hüpfburg kein Gebläse dazunehmen, weil er noch ein altes Gerät im Keller hatte. Am nächsten Tag rief er ganz verzweifelt an, denn sein Gebläse war zu schwach, um die Burg aufzublasen, und die Kinder warteten schon auf ihre Geburtstagsüberraschung. Mit einem unserer Gebläse stand die Burg dann doch noch rechtzeitig. Ob Huawei oder Gibbons, spielt dabei keine große Rolle. Wichtig ist nur, dass es eines der Gebläse ist, die für die Burg vorgesehen sind.

Deflator: Luft absaugen beim Abbau

Der Deflator-Aufsatz für 24,99 Euro wird am Huawei-Gebläse angebracht und saugt die Luft aus der Burg, statt sie hineinzublasen. Deutlich besser arbeitet der Doppel-Deflator für 40 Euro, weil er tiefer ins Innere der Burg reicht. Im kleinen Starterset ist der einfache Deflator gratis enthalten, im großen der Doppel-Deflator.

Ein häufiger Fehler ist, den Deflator über den Zuluftschlauch einzuschieben. Richtig ist der seitliche Reißverschluss: Deflator hineinstecken, den Reißverschluss so weit wie möglich wieder schließen, alle anderen Öffnungen zumachen und das Gebläse fünf bis zehn Minuten laufen lassen. Danach ist die Burg weitgehend leer. Ganz ohne Handarbeit geht es trotzdem nicht, denn nach jedem Falten musst du wieder über die Plane laufen, damit sie sich richtig setzt. Wie der Abbau Schritt für Schritt funktioniert, erklären wir in Hüpfburg abbauen und zusammenlegen.

Ob sich der Deflator lohnt, hängt davon ab, wie oft du abbaust. Für Verleiher, die nach einem Wochenende mehrere Burgen nacheinander abbauen, reinigen oder trocknen, ist er eine echte Erleichterung. Wer nur gelegentlich eine Burg auf- und abbaut, braucht ihn nicht unbedingt.

Heater: trocknen, nicht heizen

Der Heater-Aufsatz für 185 Euro wird ebenfalls an das Huawei-Gebläse angeschlossen und erwärmt die angesaugte Luft, bevor sie in die Burg strömt. So trocknet vor allem das Innere einer nassen Hüpfburg besser, wenn auf absehbare Zeit kein sonniges Wetter in Sicht ist. Wir empfehlen außerdem, den Heater vor der Wintereinlagerung einige Stunden laufen zu lassen, damit keine Restfeuchte in der Burg zurückbleibt. Der Heater benötigt 2,5 kW und muss über eine eigene Stromleitung betrieben werden.

Eines kann der Heater allerdings nicht: die Hüpfburg zum Hüpfen beheizen. Während er läuft, sinkt der Luftdruck deutlich, sodass die Burg in dieser Zeit nicht genutzt werden kann. Der einfachste Weg zum Trocknen bleibt ohnehin ein sonniger Tag, an dem die Burg einige Stunden aufgebaut läuft. Mehr dazu in Hüpfburg trocknen.

Schutz für das Gebläse

Das Huawei Gebläse-Cover für 119 Euro wird über das Gebläse gestülpt. Es schützt vor Regen und macht Schalter, Kabelzufuhr und Lüftergitter für Kinder unzugänglich, außerdem dämpft es das Geräusch etwas. Wer das Gebläse zusätzlich leiser haben möchte, kombiniert es mit unserem Schalldämpfer für 79 Euro, der zu Huawei und Gibbons passt.

Kurz gefragt

Ist ein Gebläse bei der Hüpfburg dabei?

Nein, das Gebläse wird separat gekauft, einzeln oder im Starterset zusammen mit Unterlegplane, Erdnägeln und Deflator ab 299 Euro.

Passen Deflator und Heater auch an das Gibbons-Gebläse?

Nein. Beide Aufsätze sind für die Huawei-Gebläse gemacht. Wer sie nutzen möchte, sollte sich für Huawei entscheiden.

Wie laut ist ein Hüpfburg-Gebläse?

Ein Gebläse ist deutlich hörbar, weil es viel Luft bewegt. Steht es hinter der Burg, stört es bei einem Fest in der Regel kaum, denn die Kinder sind meist lauter. Cover und Schalldämpfer verringern das Geräusch spürbar, ganz verschwinden lassen sie es nicht.

Weiterlesen

Nach oben scrollen

Verfügbarkeit

Preis

Art der Hüpfburg

Länge

Breite

Höhe

Rutschenhöhe