Beim Kauf einer Hüpfburg kommt es vor allem auf drei Dinge an: Sie sollte aus robuster PVC-Plane statt aus dünnem Oxford-Stoff bestehen, nachweislich nach der Norm DIN EN 14960 gebaut sein und in Größe, Gewicht und Bauform zu deinem Einsatz passen. Billigware erkennst du schnell am Material und an fehlenden Nachweisen. Welche Fragen du vor dem Kauf klären solltest, haben wir unten als Checkliste zusammengestellt, so wie wir sie auch in jeder Beratung durchgehen.
Billigware erkennen: PVC-Plane statt Oxford-Stoff
Das wichtigste Erkennungsmerkmal ist das Material. Hüpfburgen, die im Internet für wenige hundert Euro angeboten werden, bestehen fast immer aus Oxford-Stoff, einem vergleichsweise dünnen Nylon-Gewebe. Sie sind für den gelegentlichen Heimgebrauch gedacht, nicht für die gewerbliche Vermietung zugelassen und halten oft nur ein, zwei Feste durch. Auch das Hüpfgefühl ist ein anderes als auf einer Profi-Burg. Wenn in der Produktbeschreibung von Oxford oder Nylon die Rede ist, weißt du, woran du bist.
Hochwertige Hüpfburgen bestehen dagegen aus PVC-Plane, vergleichbar mit dem Material einer LKW-Plane. Günstig muss dabei nicht schlecht sein: Unsere Einstiegsmodelle beginnen bei rund 1.300 Euro und behalten, gut gepflegt, über Jahre einen ordentlichen Wiederverkaufswert. Was eine Hüpfburg samt Zubehör insgesamt kostet, rechnen wir in Was kostet eine Hüpfburg? vollständig durch.
Sicherheit: Norm und Zertifikat
Viele Hüpfburgen sehen auf den ersten Blick schön aus, entsprechen aber nicht der europäischen Norm DIN EN 14960, die regelt, wie eine Hüpfburg gebaut sein muss, damit sie sicher genutzt werden kann. Für private Käufer ist das eine Frage der Sicherheit der eigenen Kinder. Wer vermietet, muss zusätzlich dafür sorgen, dass seine Geräte allen Standards entsprechen. Kommt es zu einem Unfall, wird geprüft, ob ein Bedien- oder Aufsichtsfehler vorlag oder ob die Hüpfburg für diesen Zweck gar nicht zugelassen oder nicht richtig gebaut war.
Achte deshalb darauf, dass der Hersteller die Einhaltung der Norm durch eine unabhängige Prüfstelle nachweisen kann. Unsere Hüpfburgen sind von TÜV SÜD nach DIN EN 14960 geprüft und zertifiziert, die verwendeten PVC-Planen und Farben wurden zudem im Labor auf Schadstoffe untersucht. Das passende Zertifikat erhältst du nach dem Kauf zu deiner Burg, denn immer mehr Veranstalter möchten es vor dem Aufstellen sehen. Ausführlich erklären wir das in Muss eine Hüpfburg TÜV-geprüft sein? Dieser Abschnitt gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.
Checkliste: acht Fragen vor dem Kauf
1. Privat oder auch zum Vermieten? Das ist die erste und wichtigste Frage, denn sie entscheidet über alles Weitere. Wer vermieten möchte, braucht eine zertifizierte Profi-Burg und wählt für den Anfang am besten ein Motiv, das bei Mädchen- und Jungengeburtstagen gleichermaßen ankommt. Mehr dazu in Hüpfburgverleih gründen.
2. Wie viele Kinder sollen gleichzeitig hüpfen? Für die eigenen zwei, drei Kinder reicht ein kleineres Modell, kommen regelmäßig Freunde dazu, darf es größer sein. Die zugelassene Zahl an Kindern steht bei jedem unserer Modelle in der Produktbeschreibung. Unsere Hüpfburgen sind für Kinder von 3 bis 14 Jahren und bis 1,50 Meter Körpergröße gedacht; ob ein Kind so weit ist, entscheidet am Ende der gesunde Menschenverstand. Für die Kleinsten eignen sich kleine Hüpfburgen, weil sie gut einsehbar sind.
3. Passt die Burg auf den Stellplatz? Neben den Maßen der Burg brauchst du einen Sicherheitsabstand rundherum, laut DIN EN 14960 mindestens 1,8 Meter zu Wänden und 3,5 Meter zu freien Seiten. Den gesamten Platzbedarf haben wir bei jedem Modell im gelben Kasten „benötigter Platzbedarf“ bereits eingerechnet. Der Untergrund sollte möglichst eben sein und höchstens 5 Prozent Gefälle haben.
4. Wie schwer darf die Burg sein? Das Gewicht wird gerade von Einsteigern häufig unterschätzt. Hüpfburgen wiegen je nach Größe etwa 80 bis 220 Kilogramm. Am einfachsten ist der Aufbau immer zu zweit. Im Notfall lassen sich Burgen bis 120 Kilogramm auch allein aufbauen, zu zweit geht es aber deutlich leichter. Als Faustregel gilt: Alles bis etwa 2.000 Euro ist für Anfänger gut zu bewältigen, darüber sollte man schon Erfahrung mit ein, zwei Burgen haben. Bis etwa 100 bis 120 Kilogramm passt eine gut zusammengelegte Burg in einen Kombi, darüber wird ein Anhänger nötig.
5. Wo wird die Burg gelagert? Eine große Burg braucht mehr Platz als ein kleines Modell, das sich schnell und kompakt verstauen lässt. In jedem Fall muss der Lagerplatz trocken sein, siehe Hüpfburg über den Winter einlagern.
6. Welches Motiv soll es sein? Wir haben Modelle für Jungen, für Mädchen und für beide Geschlechter. Motive mit Tieren, Dschungel oder Unterwasserwelt kommen erfahrungsgemäß bei allen Kindern gut an.
7. Nur hüpfen oder auch rutschen? In den meisten Fällen ist eine Kombination aus Hüpfburg und Rutsche die beliebtere Wahl, weil sie mehr Abwechslung bietet. Viele Kinder kennen das Hüpfen bereits vom Trampolin im Garten, das Rutschen ist für sie dagegen ein ganz neues Erlebnis. Eine große Auswahl findest du unter Hüpfburgen mit Rutsche.
8. Ist das Zubehör eingeplant? Für den Betrieb brauchst du zusätzlich ein Gebläse, eine Unterlegplane und Erdnägel zur Befestigung. Was zu deiner Burg passt, ist im Produkttext jeweils verlinkt, und am einfachsten bekommst du alles zusammen im Starterset ab 299 Euro. Welches Gebläse das richtige ist, erklären wir in Welches Gebläse brauche ich?
Aus unserem Verleih
Andreas
gründete 2014 seinen Hüpfburgverleih
„Kein Oxford-Stoff, nur echte PVC-Plane. Dann hat man Qualität.“
Immer wieder melden sich bei uns Kunden, die zuerst eine günstige Hüpfburg für den Heimgebrauch gekauft hatten. Spätestens nach ein, zwei Festen war sie kaputt, und auch das Hüpfen war nicht das, was sie sich vorgestellt hatten. Verständlicherweise sind diese Kunden dann verärgert, weil sie am Ende doppelt bezahlt haben. Unser Rat ist deshalb immer derselbe: lieber gleich ein solides Einstiegsmodell kaufen, dann hat man viel mehr davon.
Hüpfburg kaufen bei uns
Unsere Hüpfburgen entwickeln und fertigen wir selbst, und sie eignen sich für Privatpersonen ebenso wie für Vereine, Firmen und Verleiher. Alle Modelle mit Preisen, Maßen, Gewicht und zugelassener Kinderzahl findest du auf unserer Startseite unter Hüpfburg kaufen. Wenn du unsicher bist, welches Modell zu dir passt, beraten wir dich gern telefonisch unter 089 12 50 18 700 oder per E-Mail an info@huepfburg-guenstig-kaufen.de.
Kurz gefragt
Kann ich eine Hüpfburg für den Garten auch vermieten?
Nur, wenn sie für den gewerblichen Einsatz gebaut und nach DIN EN 14960 zertifiziert ist. Modelle für den Heimgebrauch aus Oxford-Stoff sind für die Vermietung nicht zugelassen. Unsere Hüpfburgen kannst du privat und gewerblich nutzen.
Ist eine gebrauchte Hüpfburg eine gute Alternative?
Meist nicht, denn weil Hüpfburgen sehr wertstabil sind, ist der Preisunterschied zu einer neuen Burg gering. Hinzu kommt, dass viele gebrauchte Burgen verkauft werden, weil bereits Mängel bestehen oder absehbar sind.
Ist ein Gebläse bei der Hüpfburg dabei?
Nein, das Gebläse wird separat gekauft, entweder einzeln oder im Starterset zusammen mit Unterlegplane und Erdnägeln. Welches Gebläse passt, steht bei jeder Burg.




















